
Kupferfittings.... (Bild von http://www.flickr.com/photos/hisgett/ geliehen)
Das Fitting wird im Allgemeinen mit der Montage von Rohrleitungen in Verbindung gebracht. So sind Fittings Verbindungsstücke für diverse Rohrleitungssegmente.
Wie im Maschinenbau üblich sind auch hier alle Anschlussmaße laut DIN EN ISO genormt. Entspricht das Fitting jedoch keiner Norm, so wird es als Formstück bezeichnet, was bei Hochdrucksystem des Öfteren der Fall ist.
Das Rohrleitungssystem, bestehend aus Rohrstücken, ggf. Rohrbiegungen und Armaturen, wird durch Fittings zusammengestzt. Damit kann der Verlauf der Rohrleitung beeinflusst werden, um zum Beispiel Hindernisse zu umgehen oder Verzweigungen einzuführen. Ebenso ist es möglich sinnvolle Trennstellen einzubauen. Öfters ist ein Wechsel des Rohrquerschnittes erforderlich, was ebenfalls durch Fittings ermöglicht wird.
Somit gibt es Fittings als gerade Verbindung (Muffen, Kupplungen), Richtungswechsel, Durchmesserwechsel (Reduzierstück), Abzweigung (T-Stücke und Kreuzungen) und Flansche.
Fittings werden mit verschieden Werkstoffen hergestellt. So sind Temperguss, Messing, Rotguss, Stahl und auch Kunststoff durchaus üblich, wobei durch zähere Materialeigenschaften der Temperguss sehr beliebt ist. Mit den Werkstoffeigenschaften müssen die möglichen Fügetechniken verbunden werden. Als Fügen wird das herstellen eines festen, dreidimensional abgrenzbaren Zusammenhaltes zweier Werkstücke bezeichnet. Ursprünglich war das Schweißen oder oder auch Hart- bzw. Weichlöten üblich, wie es auch heute im Heizungsbereich noch praktiziert wird. Durch den erheblichen Aufwand und neuere Technolgien setzte sich nun jedoch das Pressen und Stecken der Fittings durch. Als primärer Vorteil lässt sich sicherlich die Einfachheit des Herstellens der Verbindung nennen, jedoch ist der Aufbau komplexer. So wird die Dichtigkeit nun über einen eingearbeitenden O-Ring hergestellt, was zu einer Verteuerung des Stückpreises führt. Das Presswerkzeug lässt sich an engen Stellen sehr schlecht handhaben und Sauberkeit der Anschlussstellen sind sehr wichtig. Die Vorteile der Zeitersparnis bei der Monatage, die Feuersicherheit durch die fehlende thermische Quelle und die saubere Montage kompensieren diese Nachteile komplett.
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