Was ist ein Blackberry - Informationen & Meinungen



Was ist ein Blackberry

Nachdem in den 90-er Jahren die damals modernsten Handys zunächst mit der Digitalkamera und später mit den elektronischen Organizern (PDAs) verschmolzen waren, wurden nun die Möglichkeiten der Kommunikation um die bisher nur auf dem PC verfügbaren E-Mails erweitert. Dadurch tauchte im Jahre 1999 zum ersten Mal ein so genannter Blackberry auf der mobilen Bildfläche auf. Heute gilt dieser Begriff als allgemeines Synonym für Handys bzw. Smartphones mit E-Mail-Funktion und erfreut sich großer Beliebtheit wie beispielsweise “vodafone loves blackberry” zeigt.

Bereits rein optisch machen die Blackberrys deutlich, dass sie sich von den klassischen Handys abheben. Das Display ist im Vergleich zum Handy wesentlich größer und die Eingabetasten wurden erweitert, so dass sie nun einer vom PC her bekannten QWERTZ-Tatstatur ähneln. Die Menüführung erfolgt – je nach Modell – über einen Eingabestick, das Touchscreen-Display oder ein Menü- bzw. Scrollrad.

Neben den herkömmlichen Telefonaten und den üblichen Organizer-Aufgaben (Termine, Rechner, Notizen etc.) kann mit einem Blackberry nun auch elektronische Post bearbeitet werden. Zum Versand nutzt das Gerät dafür die vom PC bekannten Konten POP3, SMTP oder IMAP4. Ankommende Mails können mit der E-Mail-Push – Funktion direkt auf dem Blackberry angezeigt werden, ohne dass sie erst vom Nachrichtenserver heruntergeladen werden müssen (IMAP Idle). Dabei erfolgt der Datenaustausch immer über einen speziellen Dienst, den so genannten Blackberry-Enterprise-Server.

Der Verbindungsaufbau erfolgt dabei über das GSM- oder das UMTS-Netz, wobei gerade die modernen Geräte alle der jeweils vier Frequenzen nutzen. Die Software der Blackberrys beinhaltet neben einem speziellen Betriebssystem auch herstellerspezifische Programme.

Größter Hersteller von Blackberrys ist das kanadische Unternehmen „Research in Motion“ (RIM). Insgesamt werden weltweit etwa 30 Millionen Blackberry-Geräte genutzt, wobei „RIM“ hier nach eigenen Angaben einen Marktanteil von etwa 28 % für sich beansprucht (2009).

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